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Willkommen beim Mieterverein Regio Freiburg e.V.

Informieren Sie sich über unsere Arbeit und werden Sie Mitglied in unserem starken Interessensverband!


Die drei Säulen der Arbeit des Mietervereins:

  • Mieterpolitische Interessensvertretung für alle Mieterhaushalte
  • Persönliche Mieterberatung und Informationen für unsere Mitglieder
  • Mietrechtsschutz – Kostenschutz bei gerichtlichen Auseinandersetzungen im Rahmen der Mitgliedschaft

 

 

Neuer Mietspiegel bringt heftige Preissteigerungen

Mietervereins-Vorsitzender Manfred Wolf: Wir brauchen einen Mietendeckel!

Manfred Wolf (Vorsitzender Mieterverein)

Um 18,7 Prozent sind die Mieten in Freiburg gestiegen, ergab der neue Mietspiegel, den der Gemeinderat der Stadt Freiburg beschlossen hat. Für alle Mieter sind diese Zahlen ein Schock. Der Vorsitzende des Mietervereins Regio Freiburg kommentiert die aktuelle Lage für Mieter. Mehr erfahren

Neuauflage des Mieterlexikons ist da

Das perfekte Nachschlagewerk für Mieter

700 Seiten Mietrecht kompakt. Das bietet das Mieterlexikon des Deutschen Mieterbunds, das in einer neuen Auflage erschienen ist. Verständlich und präzise erläutern die Autoren alle wesentlichen Fragen rund um Wohnen und Mieten. Was macht das Mieterlexikon so einzigartig? Es ist das umfassende Wissen des Deutschen Mieterbunds. Dessen Mitgliedsvereine beraten jährlich etwa eine Million Mieter. Diese Erfahrungen und alle relevanten mietrechtlichen Gerichtsturteile fließen in dieses Lexikon, das in unserer Geschäftsstelle zum mieterfreundlichen Preis von 13 Euro zu haben ist. 

Hier gilt die Mietpreisbremse

Auch Kappungsgrenze wird in vielen Gemeinden gesenkt

Seit dem 4. Juni 2020 ist die neue Verordnung des Landes über die Mietpreisbremse in Kraft. In 89 Städten und Gemeinden darf die Neuvertragsmiete die ortsübliche Vergleichsmiete um maximal 10% übersteigen. Damit soll in diesen  Regionen mit angespanntem Wohnungsmarkt einem weiteren überdurchschnittlichen Anstieg der Mietpreise entgegengewirkt werden. 

In Südbaden betrifft die Verordnung zur Mietpreisbremse folgende Kommunen:

Bad Bellingen, Bad Krozingen, Badenweiler, Breisach, Denzlingen, Eichstetten, Emmendingen, Fischingen, Freiburg, Grenzach-Wyhlen, Gundelfingen, Hartheim, Kandern, Kappel-Grafenhausen, Kehl, Kirchzarten, Lahr, Lauchringen, Lörrach, March, Meißenheim, Merzhausen, Müllheim, Neuenburg, Neuried, Offenburg, Rheinfelden, Riegel, Rümmingen, Schallbach, Schallstadt, St. Blasien, Staufen, Umkirch, Waldkirch, Weil am Rhein.

Mehr erfahren Sie in der Stellungnahme des Mieterbunds Baden-Württemberg zur Verordnung:
https://www.mieterbund-bw.de/landesverband/wohnungspolitik/mietpreisbremse-in-baden-wuerttemberg.html

In den gleichen Städten und Gemeinden gilt auch die verminderte Kappungsgrenze. Das bedeutet: Im bestehenden Mietvertrag darf die Miete nur bis zur ortsbüblichen Vergleichsmiete angehoben werden. Die Miete darf innerhalb von drei Jahren aber nicht stärker als 15 Prozent steigen. Die neue Rechtsverordnung des Landes zur Kappungsgrenze trat am 1. Juli 2020 in Kraft.

Weitere Informationen enthält die Stellungnahme des Mieterbunds Baden-Württemberg zum Entwurf der Verordnung:
https://www.mieterbund-bw.de/landesverband/wohnungspolitik/kappungsgrenzenverordnung.html

Die Verordnung gilt für fünf Jahre. In den nicht von der Gebietskulisse erfassten Gemeinden liegt die Obergrenze für Mieterhöhungen bei 20 Prozent innerhalb von drei Jahren. 

Miete zu hoch? Manchmal hilft das Wohngeld

Wohngeld hilft.

Seit dem 1. Januar 2020 gibt es für Mieter mehr Wohngeld. Ob Mieter einen Anspruch auf diese Sozialleistung haben, hängt vom Einkommen, der Zahl der Haushaltsmitglieder und der Miethöhe ab. Da Freiburg für Mieter sehr teuer ist, ist bei der Berechnung die Mietenstufe VI maßgeblich. Das ist die zweithöchste Mietenstufe, die das Gesetz vorsieht. 

Ob Sie einen Wohngeldanspruch haben, können Sie mit diesem Wohngeldrechner überprüfen. Zuständig für die Bearbeitung von Wohngeldanträgen ist das Amt für Liegenschaften und Wohnen der Stadt Freiburg