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Willkommen beim Mieterverein Regio Freiburg e.V.

Informieren Sie sich über unsere Arbeit und werden Sie Mitglied in unserem starken Interessensverband!


Die drei Säulen der Arbeit des Mietervereins:

  • Mieterpolitische Interessensvertretung für alle Mieterhaushalte
  • Persönliche Mieterberatung und Informationen für unsere Mitglieder
  • Mietrechtsschutz – Kostenschutz bei gerichtlichen Auseinandersetzungen im Rahmen der Mitgliedschaft

 

 

Freiburg schreibt Mietspiegel fort

Stadt wählt günstige Lösung für Mieter

Wie hoch ist die ortsübliche Vergleichsmiete? In Freiburg gibt der Mietspiegel der Stadt Mietern und Vermietern darüber Auskunft. Alle vier Jahre werden die Daten für den Mietspiegel neu erhoben. Nach zwei Jahren muss der Mietspiegel fortgeschrieben werden. Die Stadt Freiburg orientiert sich bei dieser Fortschreibung an der Entwicklung der allgemeinen Lebenshaltungskosten und  verzichtet auf eine gesonderte Datenerhebung. Um 3,7 Prozent werden daher die Mietspiegelwerte ansteigen. Der fortgeschrittene Mietspiegel tritt am 1. Januar 2019 in Kraft, beschloss der Gemeinderat. Neu ist: Die Mietspiegelbroschüre wird kostenlos zugänglich sein. 

Für den Mieterverein Regio Freiburg begrüßte der Vorsitzende Manfred Wolf den Beschluss des Rats: „Für Mieter ist eine Orientierung am allgemein Lebenshaltungsindex günstiger, weil die Mieten in Freiburg schneller als die anderen Preise steigen.“ Problematisch sei jedoch, dass die  ortsübliche Vergleichsmiete nur aufgrund von Mietverhältnissen, die in den letzten vier Jahren neu abgeschlossen oder  angepasst wurden, ermittelt werde. Um diese „Preisspirale“ zu durchbrechen, sei der Bundestag gefordert, appelliert Wolf an die Freiburger Abgeordneten. In den Mietspiegel müssten die Mietverträge der letzten zehn Jahre eingerechnet werden. Nur so werden auch die günstigeren Mieten in der Statistik erfasst, sagte Wolf. 
Die Sitzungsvorlage des Gemeinderats ist hier öffentlich zugänglich.
 

Die Freiburger Bürger stimmen im nächsten Jahr darüber ab, ob der neue Stadtteil Dietenbach kommt. Eine Bürgerinitaitive sammelte 12.500 Unterschriften gegen neue Wohnungen und übertraf damit die notwendige Zahl deutlich. Der Gemeinderat wird daher Ende November über den Termin des Bürgerentscheids und das weitere Verfahren entscheiden.

Dazu sagt der Vorsitzende des Mietervereins Regio Freiburg: "Wir alle wissen, wie wichtig es ist, in Ballungsgebieten, wie Freiburg, neue und vor allem bezahlbare Wohnungen zu bauen. Das Bundeskabinett hat erst vor wenigen Tagen beschlossen, bis zum Jahr 2021 100.000 neue Sozialwohnungen zu bauen. Dazu werden vom Bund 5  Milliarden Euro zur Verfügung gestellt. Auch wenn es langsam anläuft, scheint die Botschaft, dass etwas für den Mietwohnungsbau getan werden muss, in Berlin angekommen zu sein.

Das hat auch die Stadt Freiburg  erkannt und deshalb den neuen Stadtteil geplant. Der Mieterverein Regio-Freiburg war immer dafür, dieses Projekt zu 
verwirklichen und war auch aktiv an den Vorbereitungen beteiligt. Natürlich ist es nicht schön, wenn Landwirte dafür möglicherweise enteignet werden müssen, oder wenn immer mehr Grünflächen versiegelt werden. Aber wir, die wir bereits eine Wohnung hier haben, müssen auch an diejenigen denken die in Not sind und dringend Wohnraum suchen. Die Notfallkartei der Stadt, mit Menschen, die akut von Obdachlosigkeit bedroht sind wächst stetig an und auch die städtischen Obdachlosenunterkünfte sind überfüllt. Zeigen wir Solidarität mit diesen Menschen und sagen ja zum Stadtteil Dietenbach."
 

Mieterverein spendet für Obdachlosenhilfe

Obdachlosigkeit kann man sehen und riechen: Wer keine Wohnung hat, hat auch kaum Gelegenheit zur Körperpflege. Viele wohnungslose Menschen sind chronisch krank und von Alkohol oder anderen Suchtmittel abhängig. Aufgrund ihrer Lebenssituation leiden von ihnen viele unter offenen Wunden. Sie verheilen kaum oder gar nicht mehr, weil Gefäße durch jahrelange Suchtkrankheit geschädigt sind oder weil Wunden sich aufgrund mangelnder Gelegenheit zum Waschen immer wieder neu entzünden.

Diesen Menschen hilft PIOS. Was versteckt sich hinter der Abkürzung? Die vier Buchstaben stehen für Pflegerische Initiative für Obdachlose und Suchtkranke. Tätigkeitsschwerpunkt ist die Wundbehandlung. Dafür hat PIOS sogar ein spezielles Einsatzfahrzeug, damit auf der Straße lebende Patienten versorgt werden können. PIOS hilft chronisch Kranken Obdachlosen, regelmäßig ihre Medikamente einzunehmen. Denn wer auf der Straße lebt, hat kaum eine Möglichkeit, Arzneimittel aufzubewahren.

Der Mieterverein Regio Freiburg unterstützt die Arbeit von PIOS mit einer Spende von 3000 Euro, die unser Vorsitzender Manfred Wolf dem Projektkoordinator Kevin Schott und Gilles Boukhari vom Träger Dreisam, Sozialmedizinsiche Pflegebetriebe gGmbH übergab. „Obdachlosigkeit fällt auch in unser politisches Ressort. Der Mieterverein kämpft für bezahlbaren Wohnraum für ALLE. Deshalb unterstützen wir auch Institutionen, die denen helfen, die - noch - keine Wohnung haben,“ sagte Wolf.

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