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Willkommen beim Mieterverein Regio Freiburg e.V.

Informieren Sie sich über unsere Arbeit und werden Sie Mitglied in unserem starken Interessensverband!


Die drei Säulen der Arbeit des Mietervereins:

  • Mieterpolitische Interessensvertretung für alle Mieterhaushalte
  • Persönliche Mieterberatung und Informationen für unsere Mitglieder
  • Mietrechtsschutz – Kostenschutz bei gerichtlichen Auseinandersetzungen im Rahmen der Mitgliedschaft

 

 

Weitgehende Forderung zur Wohnungs- und Mietenpolitik

SPD-Bundestagsfraktion diskutierte Positionspapier mit Mietervertretern

Mietervereinsvorsitzender Manfred Wolf im Gespräch mit Johannes Fechner MdB

Einen umfassenden Forderungskatalog zur Wohnungspolitik und Mietrecht hat die SPD-Bundestagsfraktion auf einer Anhörung in Berlin vorgestellt, an der zahlreiche Mietervertreter aus ganz Deutschland teilgenommen haben. Auch der Vorsitzende des Mietervereins Regio Freiburg e.V. war in Berlin und hat Politiker mit der Realität auf den Wohnungsmärkten konfrontiert.

Neun zentrale Forderungen erhebt die SPD, die weit über die Regierungspolitik hinausgehen. So will die Fraktion einen Mietenstopp einführen, um den Menschen in angespannten Wohnungsmärkten eine fünfjährige Atempause zu geben, Außerdem soll die Umwandlungs von Miet- in Eigentumswohnungen beschränkt werden. Beim Kündigungsgrund wegen Eigenbedarfs müssen Missbrauchsmöglichkeiten eingeschränkt werden. Im sozialen Wohnungsbau sollen mindestens 100.000 Sozialwohnungen pro Jahr neu gebaut werden. Der Präsident des Deutschen Mieterbunds, Lukas Siebenkotten, bezeichnete das Papier der SPD als "großen Schritt in die richtige Richtung", eine Einschätzung, die auch der Mieterverein Regio Freiburg teilt. Allerdings komme es darauf an, die Forderungen auch umzusetzen. 

Hier kann das vollständige Positionspapier gelesen  werden. 

Freiburger wohnen sich arm

Vorstandsmitglied Walter Krögner fordert Änderungen beim Mietspiegel

Sprach über die Freiburger Wohnungspoliitk: Walter Krögner (rechts).

Die Freiburger Mieter müssen im Schnitt 40 Prozent ihres Einkommens für die Miete aufwenden, berichtete der stellvertretende Vorsitzende des Mietervereins Regio Freiburg auf der Jahreshauptversammlung des Verbands. Er forderte, dass die Mieten der letzten zehn Jahre in den Mietspiegel einbezogen werden, damit dieser nicht zum Mieterhöhungsspiegel werde. Auf der Versammlung bedankte sich der Verein bei langjährigen MItgliedern für 25 und 40 Jahre Treue zum Mieterverein. 

mehr über die Jahreshauptversammlung erfahren

Lebensraum für alle

Mieterverein unterstützt Initiative für Barrierefreiheit

Gernot Wolfgang (Mitte) freut sich über die Spende des Mietervereins

Alte Menschen fällt das Gehen oft schwer. Rollatoren und andere Hiflsmittel bringen neue Bewegungsfreiheit. Doch jede Stufe, jeder Absatz machen die neu gewonnene Freiheit wieder zunichte. Besonders fatal ist das in der eigenen Wohnung. Enge Türen oder steile Treppen machen die Wohnung für Menschen in hohem Alter oder mit Gehbehinderungen oft zur Isolationsfalle. Der Freiburger Verein „Lebensraum für alle“, will das ändern. Er informiert, wie Barrierefreiheit durch Umbauten hergestellt werden kann, und berichtet über vielfältige Hilfsmittel, die den Alltag Betroffener leichter machen können: Damit ein selbständiges Leben möglich bleibt.

Der Mieterverein Regio Freiburg unterstütze das Anliegen von „Lebensraum für alle“, sagt der Mietervereinsvorsitzende Manfred Wolf. Die steigende Zahl älterer Menschen sei auch eine wohnungspolitische Herausforderung für Stadt und Land. Denn die Zahl barrierefreier Wohnungen liege weit unter dem Bedarf der Freiburgerinnen und Freiburger. Auf den Bau weiterer altengerechter und barrierefreier Wohnungen müsse bei der Planung neuer Baugebiete und Wohnprojekte ebenfalls geachtet werden.

Wolf übergab gemeinsam mit der Mietervereins-Kassiererin Margareta Golder dem Vorsitzenden von „Lebensraum für alle“, Gernot Wolfgang eine Spende des  Mietervereins Regio Freiburg in Höhe von 2000 Euro. „Wir schätzen die Informationsarbeit des Vereines und helfen ihm dabei gerne,“ begründet Wolf das finanzielle Engagements des Mietervereins.

Freiburg schreibt Mietspiegel fort

Stadt wählt günstige Lösung für Mieter

Wie hoch ist die ortsübliche Vergleichsmiete? In Freiburg gibt der Mietspiegel der Stadt Mietern und Vermietern darüber Auskunft. Alle vier Jahre werden die Daten für den Mietspiegel neu erhoben. Nach zwei Jahren muss der Mietspiegel fortgeschrieben werden. Die Stadt Freiburg orientiert sich bei dieser Fortschreibung an der Entwicklung der allgemeinen Lebenshaltungskosten und  verzichtet auf eine gesonderte Datenerhebung. Um 3,7 Prozent werden daher die Mietspiegelwerte ansteigen. Der fortgeschrittene Mietspiegel tritt am 1. Januar 2019 in Kraft, beschloss der Gemeinderat. Neu ist: Die Mietspiegelbroschüre wird kostenlos zugänglich sein. 

Für den Mieterverein Regio Freiburg begrüßte der Vorsitzende Manfred Wolf den Beschluss des Rats: „Für Mieter ist eine Orientierung am allgemein Lebenshaltungsindex günstiger, weil die Mieten in Freiburg schneller als die anderen Preise steigen.“ Problematisch sei jedoch, dass die  ortsübliche Vergleichsmiete nur aufgrund von Mietverhältnissen, die in den letzten vier Jahren neu abgeschlossen oder  angepasst wurden, ermittelt werde. Um diese „Preisspirale“ zu durchbrechen, sei der Bundestag gefordert, appelliert Wolf an die Freiburger Abgeordneten. In den Mietspiegel müssten die Mietverträge der letzten zehn Jahre eingerechnet werden. Nur so werden auch die günstigeren Mieten in der Statistik erfasst, sagte Wolf. 
Die Sitzungsvorlage des Gemeinderats ist hier öffentlich zugänglich.